Jun 28

Hochbetrieb für die Caterer im Signal-Iduna-Park

Foto: Dieter Golland (heise.de) - Signal-Iduna-Park-Borussia-Dortmund

Foto: Dieter Golland (heise.de) – Signal-Iduna-Park-Borussia-Dortmund

 

Wenn im größten Fußballstadion Deutschlands, im Signal-Iduna-Park der Heimatverein Borussia Dortmund spielt, ist auch für die Imbissstände und den VIP-Lounges Hochkonjunktur angesagt. Der Fernsehsender Kabel 1 war einmal dabei und zeigt, welche Anforderungen an das Catering gestellt werden.

Wenn 80.000 Fans an einem Spieltag ins Stadion stürmen, muss schon alles vorbereitet sein. Um 10.00 Uhr morgens erhalten die 46 Kioskleiter bereits ihre ersten Instruktionen vom Catering-Chef. Pro Spiel sind 700 Beschäftigte im Einsatz. Besonders wenn das Stadion ausverkauft ist, wird es stressig und hektisch.

Würste und Bier in Massen

Um 13.00 Uhr öffnet das Stadion und rund um das Stadion werden schon lange vorher mobile Verkaufsstände aufgestellt. Zwischenzeitlich wird auch das Bier angeliefert und auf die Kioske verteilt. Pro Spiel werden an die Fans mindestens 20.000 Liter verkauft. Der Catering Chef schaut im VIP-Bereich, ob das Catering für die zahlungskräftigen Fans ab 13.00 Uhr bereit ist. Die letzten Vorbereitungen an den Kioskständen und im VIP-Bereich laufen, ebenso die Einweisung der Servicekräfte.

Kurz nach 14.00 Uhr werden die Schlangen an den Kioskständen immer länger, denn vor dem Spiel wird traditionsgemäß eine Bratwurst verspeist. Während des Spiels wird für Nachschub gesorgt, denn in der Halbzeit sind die Fans schon wieder hungrig. Knappe 10.000 Würste werden verkauft. Während die Wurst am Kiosk 2,30 Euro kostet, zahlen die VIP-Gäste 200 Euro Eintritt und können am Buffet essen, was sie wollen.

Video zum Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=VzLn7KOWw_s

Jun 14

Für Naschkatzen – Kinder-Pingui-Kuchen

Kinderpingui Kuchen

Wer kennt sie nicht, die leckeren Kinderpingui, die Groß und Klein so lieben. Gekühlt schmecken sie am besten. Doch daraus lässt sich auch eine Torte machen. Wie einfach das geht, sehen Sie hier.

Zutaten:

  • 14 Kinder-Pingui

  • 200 g Schokolade (je nach Geschmack Vollmilch oder Zartbitter)

  • 200 g Butter oder Margarine

  • 4 Eier

  • 200 g Zucker

  • 1 Packung Vanillezucker

  • 1 Packung Backpulver

  • 200 g gemahlene Mandeln (ersatzweise auch gemahlene Haselnüsse)

  • 100 ml Sahne

  • 1 Prise Salz

  • 1 Glasur (Zartbitter oder Vollmilch, je nachdem welche Schokolade verwendet wurde)

Zubereitung:

1. Die Butter oder Margarine in einen Topf geben und langsam erhitzen

2. Sobald die Butter geschmolzen ist, die Schokolade und die Sahne hinzugeben. Bei geringer Hitze die Schokolade schmelzen lassen.

3. In eine Rührschüssel folgende Zutaten geben – Eier, Zucker, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Salz und Schokoladenmasse.

4. Langsam auf kleiner Stufe mit dem Rührbesen oder der Küchenmaschine die Zutaten miteinander vermischen.

5. Hohe rechteckige Backform mit Backpapier auslegen und Teig einfüllen. Bei 150 Grad zirka 40 Minuten backen.

6. Ränder abschneiden und den Kuchen mit einem großen, breiten Messer waagrecht durchschneiden.

7. Den Kuchen auf eine Servierplatte legen und den oberen Teil beiseite stellen.

8. Kinder-Pingui auf den Boden verteilen und oberen Teil des Kuchens darauf legen. Kurz andrücken und Ränder abschneiden.

9. Glasur schmelzen und auf dem Kuchen verteilen, fest werden lassen.

10. Kuchen kalt stellen

Video zum Rezept:

http://www.youtube.com/watch?v=zS3wrS0IE_8

 

Jun 07

Die Cateringbranche sieht ihre Zukunft in Online Shops

Vor der Zukunft kann keiner mehr die Augen verschließen. Was für viele Unternehmen schon längst üblicher Standard ist, wächst jetzt auch in der Cateringbranche zunehmend. Gemeint sind die Online Shops. Aber auch sie haben zwei Seiten und sind individuell betrachtet für manche ein großer Vorteil und andere hingegen sehen hier einen Nachteil.

Online-Shopping ist für schnelle Umsetzer gedacht, die genau wissen was sie wollen. Das ist im Cateringbereich nicht anders. Wer genau weiß, was er auf seinen Partys oder Events anbieten möchte, braucht nur auf der Website surfen und sogleich per Mausklick seine Bestellung abschicken.

Als Nachteil empfinden es diejenigen Personen, die sich gerne persönlich beraten lassen. Jedoch schließt das eine, das andere nicht aus. Mit einem persönlichen Kontakt, zum Beispiel per Telefon entstehen keine Missverständnisse und es entwickelt sich auch ein engerer Kundenkontakt. Im Online-Shopping gestaltet sich dieser Vorgang mehr unpersönlich. Doch es geht auch beides. Wer zu einem Produkt noch Fragen hat, klärt dies einfach vor dem Bestellen im Online Shop.

Die Vorteile für Anbieter und Kunden

Unternehmen, wie Daily Company oder aveato Business Catering sehen ihren Onlineshop als zusätzlichen Vertriebsweg, der vieles vereinfacht. Das Unternehmen Stockheim Catering wurde sogar im Jahre 2013 in der Kategorie Management & Mitarbeiter als „Caterer des Jahres“ ausgezeichnet. Dies ist auch zum großen Teil der Möglichkeit der digitalen Bestellung geschuldet. Die Vorteile – der Kunde bestellt bequem zu jeder Zeit und der Anbieter optimiert seine Arbeitsschritte.

Quelle:

http://www.catering-guide-hamburg.de/news-seite/catering-die-zukunft-gehart-den-online-shops-217.html

Jun 01

Hygiene in der Gastronomie – Hygiene-Smileys wie in Dänemark?

Hygieneampel

Die Lebensmittelkontrolleure der staatlichen Aufsichtsbehörden besuchen regelmäßig Betriebe, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder verkaufen. Besonders viele Mängel stellten die Kontrolleure in Restaurants fest. Als Vorbild dient den Behörden das Land Dänemark, das die Hygieneampel eingeführt hat und somit großen Druck auf die Gastronomie ausübt.

Würde eine Hygieneampel in Deutschland funktionieren?

Die Ansprüche an die Hygiene für Räume, in denen Lebensmittel aufbewahrt oder weiter verarbeitet werden, ist in Deutschland sehr hoch und trotzdem werden immer wieder große Mängel festgestellt. Auch der Bereichsleiter von Block House ist der Auffassung, dass nur ein sehr sauberes Umfeld dazu führt, sich das Vertrauen der Kunden zu erhalten und um längerfristig auf dem Markt bestehen zu können. Und trotzdem können noch Fehler passieren und zu Beanstandungen führen. Um die Fehler deutlich zu dezimieren, ist eine ständige Kontrolle sehr wichtig. Die Beanstandungen in der Gastronomie haben sich in den letzten Jahren trotzdem nicht verändert, sie liegen gleichbleibend auf 45 Prozent. Hier sind die meisten Mängel in den Imbissbuden zu finden und dennoch fällt dieses schlechte Licht auf die gesamte Gastronomie.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen ist ebenfalls der Meinung, dass hier Verbesserungsbedarf besteht, so Frau Sandra Balzani. Mehr Transparenz wäre hier gefragt. Alternativen wären hier ein Kontrollbarometer oder ein Hygiene-Smiley, wie es in Dänemark praktiziert wird.

Video zum Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=TzvcfxpjZIs