Selbstgemachter Rotkohl zu Weihnachten

Gönnen Sie sich und Ihrer Familie etwas besonderes zum Weihnachtsschmaus und bereiten Sie selbst Ihren eigenen Weihnachts-Rohtkohl zu. Ideal zu Gänsebraten, Ente, Rinderrouladen und vielem mehr. Nur die wenigsten machen sich die Mühe, selbst Rotkohl zuzubereiten und greifen der Einfachheit halber schnell zum Glas. Doch der Unterschied ist die Mühe wert. Wir zeigen Ihnen, wie einfach es geht und verraten die wichtigste Geheimzutat…

Rotkohl selbst machen

Zutaten für eigenen Rotkohl

  • Kopf Rotkohl (Menge je nach Topfgröße) ca. 2 kg bei 5 L Topf
  • 3-4 Zwiebeln
  • 3-4 Äpfel
  • 0,3 L Rotwein (beliebige Sorte)
  • 8 Esslöffel Essig (Tafelessig genügt)
  • 150g Gänseschmalz
  • 8 Loorbeerblätter
  • Nelken (nur bei Belieben)
  • Zucker (7-12 Esslöffel)
  • Zimt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Küchenmaschine (erleichtert erheblich die Arbeit)

So gehen Sie vor

Rupfen Sie die äußeren Blätter vom Rotkohl ab und schneiden Sie das untere weiße Ende ab. Halbieren Sie den Kopf und schneiden Sie diesen in passende Stücke, sodass diese in die Küchenmaschine passen. Bei dieser stellen Sie den Schneidaufsatz möglichst schmal ein, sodass der Rotkohl fein geschnitten wird. Haben Sie keine Küchenmaschine, schneiden Sie den Rotkohl mit einem Messer klein, in möglichst dünne Streifen. Planen Sie in diesem Fall ca. 10 min. mehr ein.

Die Zwiebeln in Halbringe / Streifen schneiden (keine kleinen Würfel) und in etwas Gänseschmalz, Sonnenblumenöl oder ähnlichem anbraten. Sind diese leicht gebräunt, kommt der Rotkohl dazu. Nach ca. 1 min. mit dem ganzen Rotwein ablöschen. Haben Sie zuvor nicht den ganzen Rotkohl auf einmal in den Topf bekommen, geben Sie nach 3-5 min. den Rest hinzu, nachdem der erste Teil etwas zusammengefallen ist. Gießen Sie etwa 500 ml Wasser dazu und bringen Sie das ganze mit geschlossenem Deckel zum Kochen. Wenn es kocht, lassen Sie den Deckel geschlossen und reduzieren Sie die Hitze soweit, dass es immer am Kochen bleibt.

Fügen Sie den Essig und salzen Sie alles richtig kräftigt. Geben Sie ca. 7 Esslöffel Zucker hinzu. Bei Bedarf am Ende mehr.

Nach 1 Stunden schneiden Sie die Äpfel in kleine Stücke (ca. Daumenbreite) und geben sie hinzu. Nach einer weiteren Stunde fügen Sie die Lorbeerblätter und Nelken (nur bei Belieben) hinzu.

Insgesamt kocht der Rotkohl 2,5 – 4,5 Stunden. Kochen Sie ihn, bis er FAST weich genug ist. Anschließend kochen Sie ihn auf fast voller Stufe ohne Deckel, sodass das überschüssige Wasser verkochen kann.

Wenn Sie das Gefühl haben, der Rotkohl ist weich genug, fügen Sie das restliche Gänseschmalz und ordentlich Zimt (einmal die ganze Fläche im Topf bedecken) dazu. Das Gänseschmalz ist hierbei unsere Geheimzutat und unbedingt erforderlich. Außerdem würzen Sie nun mit Pfeffer, am besten aus der Mühle.

Kochen Sie alles noch ca. 1 min. weiter und rühren Sie mehrmals ordentlich um. Wenn Sie das Gefühl haben, alles hat noch keinen Geschmack, dann salzen Sie nach. Achtung! Der wirkliche Geschmack entfaltet sich erst, wenn Sie den Topf über Nacht kühl stehen lassen. Auf keinen Fall kann man den Rotkohl direkt nach dem Kochen verzehren. Das Ziehen lassen über mind. 8 Stunden ist Pflicht!

Am nächsten Tag können Sie noch etwas nachwürzen, falls nötig. Nun können Sie den Rotkohl essen und einfrieren. Tipp: Packen Sie alles Portionsweise in Gefrierbeuteln ab, so haben Sie es später einfacher ihn zuzubereiten. Er ist mehrere Monate im Gefrierfach haltbar.

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