Dez 19

Große Kantinen – Theorie leider anders als Praxis

Viele Kantinen in großen Betrieben, Seniorenheimen oder Kitas beschäftigen nicht selbst mehr ihr Personal, sondern lagern diese Aufgabe aus. Sie wird von Cateringunternehmen übernommen, die sich auf das Prinzip einer Großküche spezialisiert haben. In Deutschland nehmen zirka 18 Millionen Menschen ein Kantinenessen in Anspruch. Es ist also in diesem Bereich ein großes Potential vorhanden, zumal die Nachfrage ständig wächst.

 

Keine leichte Aufgabe

In den Zeiten oftmals mangelnder Finanzen und einem immer ausgeprägteren Sinn für hohe Gewinne ist es für die Caterer nicht leicht ein hochwertiges und zugleich „billiges“ Essen zu präsentieren. Es ist somit nicht verwunderlich, dass immer wieder Skandale diese Branche beutelt. Die Zutaten für die Gerichte einer Großküche belaufen sich auf etwa 40 Prozent. Je mehr allerdings der Caterer gezwungen ist, seine Preise nach unten zu revidieren, desto günstiger muss er zwangsläufig einkaufen oder kreativer arbeiten. Dies hat oftmals die Folge, dass die Qualität der Zutaten nicht so optimal ist und dass an die Mitarbeiter Niedrigstlöhne gezahlt werden. Es müsste also jedem klar sein, dass ein hochwertiges Kantinenessen auch etwas mehr kosten darf. Doch besonders die Kommunen haben hier wenig Geld in Kassen. Die Stadt Berlin allerdings setzt hier ein Zeichen, sie legt fest, dass ein Schulessen 3,25 Euro kosten darf. Bisher waren zirka 60 Cent pro Kind veranschlagt.

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Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article115877519/Deutsche-zahlen-hohen-Preis-fuer-die-Billig-Kantinen.html