Mai 16

Café Ziferblat – Londons neues Konzept eines Cafés

ziferblat-café

Der Gründer des Cafés Ziferblat in London, Ivan Meetin, bringt seine Idee von Moskau nach London. In der russischen Metropole besitzt Meetin bereits neun Cafès dieser Art, wo nur die Zeit etwas kostet. Das klingt so ganz anders und irgendwie komisch, doch die Londoner lieben diese außergewöhnliche Art ihre kostbare Freizeit zu verbringen. In einem gewöhnlichen Wohnhaus ist das Café Ziferblat zu finden, mit alten knarrenden Dielen und einer Art Studentenküche, in der sich jeder selbst etwas nehmen darf und das so viel er möchte. Gemütlich sieht es hier aus, mit einem Klavier, vielen Büchern und einem altmodischen Plattenspieler.

Das Konzept – sehr simpel

Jeder, der in das Café Ziferblat möchte, muss klingeln. Am Eingang erhält er seinen persönlichen Wecker, der ihm die Zeit anzeigt. Klar, denn hier kostet die Minute drei Pence, das sind zirka 2,20 Euro in der Stunde. Alles andere ist kostenlos. Die Leute fühlen sich hier wohl und wer gerne neue Leute kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Dieses Konzept geht auch in London auf, denn es entwickelte sich eine Art Gemeinschaft und die Besucher spülen sogar umsonst ab. Wer möchte, kann hier sogar arbeiten oder sein Essen selbst mitbringen. Alles ist ohne Konventionen und sehr legér. Das nächste Ziel des gebürtigen Russen ist Berlin – auch hier möchte er sein ganz besonderes Café eröffnen.

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