Online Supermärkte – Entwicklung und Beispiele

Da man in der heutigen Zeit im Grunde sein ganzes Leben über das Internet regeln kann, erstaunt es nicht, dass man dieses inzwischen auch dazu nutzt, Einkäufe zu erledigen, und zwar keine Bestellungen von Gebrauchsgegenständen, sondern richtige Einkäufe und Bestellungen von Essen und Lebensmitteln, für die man sonst in den Supermarkt gehen würde. So sind so genannte Online Supermärkte entstanden, die ihre Kunden zuhause beliefern, nachdem diese ihre Waren zuvor im Netz bestellt haben. Aktuell verzeichnet REWE die meisten Standorte als Online Supermarkt. Der Service ist momentan in neun Städten erhältlich. Food.de ist in sieben Städten, Kaisers in vier Städten vertreten.

Takeaway.com – Die Online Bestellplattform

Ein weiterer Anbieter ist takeaway.com. Diese Online-Bestellplattform für Essen ist in ganz Europa mittlerweile mit über 25 000 angeschlossenen Restaurants und Lieferdiensten vertreten. Takeaway.com verarbeitete allein im Jahr 2011 Bestellungen im Wert von 100 Millionen Euro, die von mehr als drei Millionen individuellen Kunden getätigt wurden. Pro Jahr liegt der Bruttobestellwert bei 300 Millionen Dollar. Und die Tendenz deutet darauf hin, dass der Trend weitergeht, denn die Wachstumsrate im Jahr liegt momentan bei 75 Prozent.

Der anhaltende Trend

Ebenso bei diesem Konzept dabei ist die Supermarktkette Tesco. Im Jahr 2013 hatte das Unternehmen allein 3146 Stores in Großbritannien und 6784 Stores weltweit. Mit 537 784 Mitarbeitern im selben Jahr gehört das Unternehmen zu den führenden Supermarktketten. Es ist damit zu rechnen, dass immer mehr Supermärkte in Zukunft dem Trend der Online Einkäufe und Bestellungen folgen werden. Viele Kunden könnten so besser erreicht werden als bisher.

Quelle: Statista (Premium Account)